Bilgamesch lauscht satanischen Flüchen

Hallo Welt!

Nachdem ich mich in den letzten beiden Artikeln der geschätzten Kunst der Literatur zugewandt habe, möchte ich heute nun zu einem anderen künstlerischen Schaffensbereich übergehen: der Musik. Aus aktuellem Anlass möchte ich von meiner neuesten Bandentdeckung im Metalbereich berichten, und die kann sich – soviel vorweg – ziemlich hören lassen.

Seit heute bin ich stolzer Besitzer des aktuellen Albums der deutschen Power Metal – Band „Mystic Prophecy“, welches den verheißungsvollen Titel „Satanic Curses“ trägt. Die Scheibe an sich ist zwar nicht mehr ganz so neu und schon im Jahre 2007 erschienen und doch hat es bis zum heutigen Tage gedauert, bis ich diese eindrucksvolle Band tatsächlich für mich entdeckt habe. Es ist nicht so, dass mir der Name nicht auch schon früher einmal untergekommen wäre, ich kann mich sogar daran erinnern, bereits die Myspace-Seite der Band besucht zu haben, doch erst heute habe ich – nicht zuletzt dank einer Empfehlung auf last.fm – zum ersten Mal genauer hingehört und in „Satanic Curses“ eine wirklich angenehme Metal-Scheibe entdeckt.

Das Album kommt mit zwölf schnellen und harten, stets aber melodischen Titeln daher und konnte mich bereits mit dem Eingangstrack überzeugen. Die Stimme des griechischen Sängers erschien mir zwar im ersten Moment ein wenig schwach, hat sich beim ausgiebigeren Durchhören des Albums aber als stets treffsicher und passend erwiesen. Mystic Prophecy klingen roh und laut – nicht selten sind Thrash-Einflüsse zu spüren – und doch finden sich eingängige Melodien und Refrains, die sich einem regelrecht in den Schädel hämmern und Lust auf mehr machen. Die Platte macht bislang auf ganzer Linie Spaß und ich habe auch noch keinen einzigen Aussetzer ausmachen können. Die Texte klingen nicht sonderlich tiefgründig und folgen dem typisch-satanischen Böse-Klischee, sind aber nicht so peinlich, als dass sie einem den Hörgenuss vermiesen würden.

Es bleibt natürlich abzuwarten, ob sich das Album nicht doch nach einiger Zeit etwas abnutzt, doch momentan bin ich zuversichtlich, mir auch bald die restlichen Scheiben der Band zulegen zu müssen. Selten konnte mich eine Neuentdeckung so schnell und problemlos in seinen Bann ziehen, zuletzt habe ich das bei den musikalisch einigermaßen ähnlich klingenden Iron Savior erlebt, die bis heute eine meiner absoluten Lieblingsbands geblieben sind. Ich bin gespannt, ob Mystic Prophecy ähnliches schaffen können und wie die älteren Alben klingen mögen. Abschließend kann ich jedem Fan von traditionellem und härterem Power Metal „Satanic Curses“ nur ausnahmslos empfehlen.

Ein metallischer Gruß

Bilgamesch

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~ von Bilgamesch - 21. April 2009.

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